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Infothek
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Der SkySails-Antrieb befindet sich zurzeit im Vorserienstadium. Weltweit sind weniger als 10 Schiffe mit dem Antriebssystem ausgerüstet.
Die Komponenten des SkySails-Systems können in zwei Kategorien unterteilt werden: bordseitige Komponenten (Start- & Landesystem / Steuerungssystem), die fest auf dem Schiff installiert sind und das sogenannte „Fliegende System“ (Zugdrachen, Steuergondel, Zugseil), das sich in geregelten, dynamischen Flugmanövern vor dem Schiff in der Luft bewegt und somit den Vortrieb erzeugt.
Im Regelbetrieb ist das Zugseil des 160m² großen Zugdrachen des SKS C 160 auf eine Länge von ca. 280m ausgebracht. Das Zugseil des ca. 300m² großen Zugdrachen des SKS C 320 wird auf max. 420m ausgefiert.
Der Autopilot lässt den Zugdrachen auf der Leeseite des Schiffes definierte Standardmanöver – beispielsweise in Form einer liegenden oder stehenden Acht „8“ – auf einer Flughöhe zwischen 150 und 200m fliegen.
Ein solches Flugmuster weist üblicherweise eine Breite von 250m und eine Höhe von 50m auf. Der Betrieb des SkySails-Systems erfolgt auf offener See, also gemäß der „United Nations Convention on the Law of the Sea“ (UNCLOS). Hier bewegt sich das SkySail im Luftraum der Klasse „G“ unterhalb 2.500ft (800m) und damit außerhalb des kontrollierten Luftraumes. Es gelten hier die Sichtflugregeln (VFR). Der SkySails-Zugdrachen ist tagsüber aufgrund seiner Größe und seiner gelben Farbe gut zu erkennen und nachts beleuchtet. Schiffe, die das SkySails einsetzen, werden ab Mitte 2010 mit Blinklichtern (weiß bei Tag und rot bei Nacht) – vergleichbar mit der Sicherheitsbeleuchtung von Offshore Windparks – auf dem Peildeck ausgerüstet.
In der folgenden Grafik wird der Betriebsradius der bereits erhältlichen SkySails SKS C 160 und SKS C 320 im Bezug zu den gesetzlichen Geltungsbereichen und Sicherheitsabständen dargestellt. Das SKS C 640 mit einer Zugdrachenfläche von ca. 600m² und einem Betriebsradius von bis zu 600m (gekennzeichnet durch den gestrichelten Halbkreis) befindet sich derzeit in der Entwicklung.
Präventiv wird durch Information der Flugaufsicht der zu passierenden Staaten sichergestellt, dass alle Piloten über eine sogenannte „NOtice To AirMen“ (NOTAM) informiert werden. SkySails empfiehlt seinen Kunden auch in Zukunft an dieser international bewährten Praxis festzuhalten.
Darüber hinaus führt SkySails aktiv Konsultationen mit nationalen und internationalen Behörden und Verbänden, um eine international abgestimmte, verbindliche Regelung zu erzielen. SkySails wird darüber regelmäßig berichten.
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