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Infothek
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Der SkySails-Antrieb befindet sich zurzeit im Vorserienstadium. Weltweit sind weniger als 10 Schiffe mit dem Antriebssystem ausgerüstet.
Die Komponenten des SkySails-Systems können in zwei Kategorien unterteilt werden: Bordseitige Komponenten (Start- & Landesystem / Steuerungssystem), die fest auf dem Schiff installiert sind und das sogenannte „Fliegende System“ (Zugdrachen, Steuergondel, Zugseil), das sich in geregelten, dynamischen Flugmanövern vor dem Schiff in der Luft bewegt und somit den Vortrieb erzeugt.
Im Regelbetrieb ist das Zugseil des 160m2 großen Zugdrachen des SKS C 160 auf eine Länge von ca. 280m ausgebracht. Der Zugdrachen vollführt dabei auf der Leeseite des Schiffes definierte Flugmanöver, beispielsweise in Form einer „liegenden Acht“ auf einer Flughöhe zwischen 150 und 200m.
Ein solches Flugmuster weist üblicherweise eine Breite von 250m und eine Höhe von 50m auf.
Der Betrieb des SkySails-Systems erfolgt außerhalb der 12-Meilen-Zone, also außerhalb der Hoheitsgebiete gemäß der „United Nations Convention on the Law of the Sea“ (UNCLOS). Hier bewegt sich das SkySail im Luftraum der Klasse „G“ unterhalb 2500ft (800m) und damit außerhalb des kontrollierten Luftraumes. Es gelten hier die Sichtflugregeln (VFR). Das SkySail ist tagsüber aufgrund seiner Größe gut zu erkennen und nachts beleuchtet. Das System bewegt sich auch innerhalb des Schutzbereichs um das Schiff, den tief fliegende Luftfahrzeuge, auch militärische, entsprechend der Vorschriften meiden müssen. Präventiv wird durch Information der Flugaufsicht der zu passierenden Staaten sichergestellt, dass alle Piloten über eine sogenannte „NOtice To AirMen“ (NOTAM) informiert werden. SkySails empfiehlt seinen Kunden auch in Zukunft an dieser international bewährten Praxis festzuhalten.
Darüber hinaus führt SkySails aktiv Konsultationen mit nationalen und internationalen Behörden und Verbänden, um eine international abgestimmte, verbindliche Regelung zu erzielen. SkySails wird darüber regelmäßig berichten.
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