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Öffentliche Fördermittel sind ein wesentlicher Bestandteil der Finanzierung von SkySails. Bisher wurden insgesamt zwölf verschiedene Projekte bewilligt, von denen acht bereits erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Vier Förderprojekte befinden sich derzeit in der Durchführung. Die technischen Entwicklungsarbeiten zur Anpassung des SkySails-Systems für Frachtschiffe an die Bedingungen des Fischereibetriebes werden von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit (BWA) der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des „Programm für Innovation“ gefördert. Voruntersuchungen haben gezeigt, dass aufgrund der im Vergleich zu Frachtschiffen unterschiedlichen Konstruktion und Betriebsbedingungen von Fischtrawlern Neuentwicklungen erforderlich sein können.Im Rahmen des durch die EU geförderten LIFE-Projektes „WINTECC“ (Demonstration of an innovative WINd propulsion TEChnology for Cargo vessels) wird über einen Zeitraum von insgesamt vier Jahren ermittelt, wie hoch das Einsparpotenzial durch den Einsatz der SkySails-Technologie genau liegt. An dem über 4 Millionen Euro teuren und durch die Europäische Union mit 1,2 Millionen Euro geförderten Vorhaben sind neben der Beluga Fleet Management GmbH & Co. KG in Bremen und dem Hersteller SkySails aus Hamburg auch die Firma OceanWaveS in Lüneburg und ALDEBARAN in Hamburg beteiligt.
Der erste Prototyp des automatisch gesteuerten Zugdrachens hat auf dem 132 Meter langen Mehrzweck-Schwergutfrachter MS »Beluga SkySails« ab Anfang 2008 unter realen Einsatzbedingungen seinen regulären Betrieb in der internationalen Schifffahrt aufgenommen. Derzeit findet die Umrüstung auf ein SKS C 320er System statt.
Weitere Informationen unter: www.wintecc.de, www.beluga-group.com, www.skysails.de, www.oceanwaves.de und www.aldebaran.org Das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern unterstützt SkySails im Rahmen eines Förderprojektes über den Zeitraum von 3,5 Jahren hinsichtlich der Investitionsausgaben für den Aufbau seiner Produktionsstätte in der Hansestadt Wismar. Zusätzlich fördert das Finanzamt Hamburg-Harburg die getätigten Investitionen mit einer Investitionszulage gemäß des Investitionszulagengesetzes 2007.
2007/2008 wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock eine umfassende Grundlagenstudie durchgeführt, die Erkenntnisse hinsichtlich der Unterschiede des Fischereibetriebs zum Frachtschiffbetrieb im Hinblick auf den Einsatz des SkySails-Systems liefern sollte. Dieses Kooperationsprojekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über das „ProInno II“-Programm der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AIF) gefördert. Innerhalb des Projektes konnte bewiesen werden, dass das SkySails-System bei Fischtrawlern grundsätzlich einsetzbar ist. Der Personalaufbau am Produktions-, Test- und Entwicklungsstandort Wismar wurde vom Land Mecklenburg-Vorpommern und dem Technologie-Beratungs-Institut mbH (TBI) im Rahmen des Programms „Förderung von Technologie und Innovation“ (TIF) gefördert. Über den Förderungszeitraum konnten so zwei neue Arbeitsplätze geschaffen werden.SkySails wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Verbundprojekt „Klima-schutz: Windkraftantrieb für Frachtschiffe“ zusammen mit den Partnern Fachhochschule Olden-burg/Ostfriesland/Wilhelmshaven, dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung und dem Institut Seefahrt Leer gefördert. Inhalt des Vorhabens war die Entwicklung und Erprobung von auf der Verwertung erneuerbarer Energien basierenden Technologien, die einen Schiffsbetrieb ermöglichen, bei dem die klimaschädlichen Schadstoffemissionen, die beim konventionellen Schiffsbetrieb in die Umwelt eingebracht werden, soweit wie möglich reduziert werden. Leitgedanke ist der völlig emissionsfreie Schiffsbetrieb und damit die Entwicklung des so genannten „Zero-Emission-Ship“. Die Basis stellt der SkySails-Zugdrachenantrieb dar.Über einen Zeitraum von zwei Jahren ab Oktober 2005 wurde SkySails vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über das bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) betreute PROgramm „Förderung der Erhöhung der INNOvationskompetenz mittelständischer Unternehmen“ („PRO INNO II“) gefördert. Innerhalb des Kooperationsprojekts konnten die Systemtechnik sowie die entsprenchende Schiffsintegration und die Größenskalierung auf 160 m² erarbeitet werden.In den Jahren 2003 bis 2004 wurde SkySails durch Fördermittel der Innovationsstiftung Hamburg unterstützt. Gegenstand des Förderprojektes war die Entwicklung und Demonstration des Starten/Landen-Konzeptes für den SkySails-Antrieb. Hier konnte innerhalb der 12-monatigen Projektlaufzeit ein entscheidender Durchbruch für die Grundlagenentwicklung erzielt werden.Die Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg stellte SkySails im Rahmen der „FuE Förderrichtlinie“ in den Jahren 2003/2004 Fördermittel für die Erprobung des SkySails-Testträgers „Galileo“ auf der Ostsee zur Verfügung. Mithilfe des Tests sollte es SkySails ermöglicht werden, wissenschaftlich belastbare qualifizierbare und quantifizierbare Aussagen bezüglich der Leistung, Manövrierfähigkeit, des Seeverhaltens und damit der Wirtschaftlichkeit und Praktikabilität des Systems zu prüfen.2001 wurde SkySails durch "hep", das Hamburger Existenzgründungsprogramm, und als erstes Unternehmen auch durch den IdeenFONDS der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert. Hierbei lag der Fokus auf der Weiterentwicklung und Absicherung der SkySails-Technologie in der Pre-Seed-Phase, sowie der Entwicklung eines ersten Prototyps und der Sicherung internationaler Patente.
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